von der endlichen hoffnung des gefundenwerdens

sie suchen dich bei mir
aber sie werden dich nicht finden
denn du bist schon lange fort

haben uns verloren
auf all diesen wegen

dein ziehendes lachen hallt nach
schürt beklemmung und greller klang
dämpft mein bedauern, doch hier

gehörst du mir allein, in der manege
des unsichtbar weichen dunkel

wir mussten weg, niemand
niemand kann dich sehen
du erkennst dich nicht einmal selbst

bist verwoben und verstrickt
zirkelbreit gefallen

von anfang an zogst du mich dir an
brauchtest meine hülle, liebtest
besonders die narben, die alten

küsstest die neuen und streicheltest
tausend worte herbei

nie gehörte und gesprochene, doch
sie kommen zu spät, haben das ende verpasst
die inszenierung ist längst vorüber

hüte der begeisterung flogen, vollführten
salti und liegen nun zertrampelt

es wird keine zugabe geben, in meiner haut
kannst du fühlen, wie es heimkehrt
und sich verpuppt, dieses uns

niemand wird dich finden
denn du bist bei mir